Als Geschwister gemeinsam in die Übergabe

Wofür steht Ihr Unternehmen und wer steht hinter ihm?

Seit 1928  fertigen wir Möbel, Küchen und hochwertige Innenausbauten und führen das Unternehmen in der dritten Generation. Der Erfahrungs­schatz über das Material Holz und das Wissen, wie man damit umgeht, wird seit Generationen weitergegeben. Diese Grundlage und das Können unserer langjährigen Mitarbeiter erlauben uns, mit dem Werkstoff Holz Außergewöhnliches zu leisten. Dem Kunden garantiert diese Nachhaltigkeit eine Nachrüstbarkeit über viele Jahre hinweg.

Wie haben sich Übergeber und Übernehmer gefunden?

Die Betriebsübergabe fand 2014 innerhalb der Familie statt. Es war für uns, Martina Langgärtner und Mathias Wenninger, selbstverständlich, aber auch eine große Herausforderung den Betrieb der Eltern fortzuführen und erfolgreich weiterzuentwickeln.

Wie ist die Unternehmensübernahme abgelaufen?

Die Entscheidungsfindung und der Übernahmeprozess liefen über mehrere Jahre. Wir brauchten diese Zeit, um neben den Herausforderungen des Tagesgeschäfts die optimale Lösung zu finden. Diese sollte zum einen für uns, aber auch für unsere Eltern und den Betrieb passen.

Inhaber der Möbelwerkstätten Martina Langgärtner und Mathias Wenninger. © Wenninger Möbelwerkstätten GmbH

Was waren die größten Herausforderungen bei der Übernahme?

Da wir das Unternehmen zu zweit fortführen wollten, war die Klärung der Rechtsform ein großes Thema. Letztlich haben wir uns für eine Betriebs­aufspaltung mit einer GmbH entschieden. Diese Entscheidung hat sich die letzten Jahre sehr bewährt.

Wer hat Sie bei der Nachfolge unterstützt?

Die Berater der Handwerkskammer begleiteten die Vorbereitungen für die Betriebsübergabe. Dies waren der technische Berater, der Rechtsberater und der Betriebsberater der Handwerkskammer. Auch unser Steuerberater, der Notar und der Ansprechpartner unserer Hausbank haben uns wichtige Hilfestellungen gegeben.

Welcher Tipp sollte bei der Unternehmensübernahme unbedingt befolgt werden?

Gemeinsam mit Spezialisten  sollte rechtzeitig eine Strategie als Fahrplan für die Betriebsübergabe erarbeitet werden. Auch die persönlichen Vorstellungen und Wünsche der beiden Generationen sollten neben der wirtschaftlichen Aspekte in die Entscheidung mit einfließen.

Welche Ziele haben Sie für die Zukunft?

Natürlich liegt unser Ziel darin, unsere Firma ständig weiterzuentwickeln und die Fertigkeiten des traditionellen Handwerks mit den Vorteilen der Digitalisierung zu verbinden. Die Ausbildung und vor allem das Binden von gutem Nachwuchs an den Betrieb bleibt für uns und für das gesamte Handwerk eine große Herausforderung. Auch deshalb bilden wir jedes Jahr ein bis zwei Lehrlinge im Betrieb aus.

Wo kann ich mehr über Ihr Unternehmen erfahren?

Auf unserer Webseite oder bei einem persönlichen Gespräch bei uns im Hause. Gerne geben wir unsere Erfahrungen an andere weiter, die vor ähnlichen Entscheidungen stehen.